The Tribute …

Erinnerungen

Heute ist der 4. September 2013. Heute, vor genau 7 Jahren, war jener Tag an dem uns der wohl beste Tierpfleger verlassen hat ! Sein Name war Steve Irwin und er war der “Crocodile Hunter” …

Heute möchten wir ihm diesen Blogeintrag widmen und zeigen was er geleitstet hat und euch dazu animieren sich etwas mehr für unsere Natur einzusetzen.

Doch fangen wir ganz am Anfang an ! Steve war schon als kleiner Junge begeistert von wilden Tieren, zumal seine Eltern damals schon einen kleinen Zoo betrieben : Den “Beerwah Reptile and Fauna Park”. Mit 6 Jahren bekam er von seinem Vater zu seinem Geburtstag einen 3 1/2 Jahre alten Python geschenkt und im Alter von 9 Jahren fing er bereits sein erstes Krokodil, welches aber bereits so groß wie er selbst war …

Steve war schon von jungen Jahren an ein begeisterter Fan von kaltblütigen Reptilien wie Krokodilen, Waranen und so weiter, und so weiter !

Im Jahre 1985 entschlossen sich Steve und sein Vater den ständigen Konflikt zwischen Krokodil und Mensch zu entschärfen, in dem sie im Rahmen des “East Coast Management Programs” begannen Krokodile aus gefährdeten Gebieten herauszuholen, wo Sie Menschen gefährlich werden konnten. Sowohl für Steve, als auch seinen Vater Bob, war dies eine der aufregendsten Zeiten in Ihrem Leben. Steve entschloss sich jedoch bald, dass es besser wäre, sich einem Krokodil allein entgegenzustellen …

Durch seine lange Zeit allein im Busch lernte er im Busch zu überleben, er aß Fisch und wurde somit auch zum Crocodile Hunter, denn in dieser Zeit fing er so an die 100 Krokodile ein. Gelegentlich hat ihm dabei seine Familie oder Freunde geholfen, hier ganz besonders sein langjähriger Freund Wes Mannion, welcher heute der Direktor des “Australia Zoo” ist. Sein Vater kaufte ihm eine Videokamera, die er überall mit hinnahm, aufs Boot, in Schlammtümpel oder auf Bäume, um so historische Momente zu dokumentieren. Seine Schwester Mandy entpuppte sich dabei als gute Kamerafrau. Die Zeit, die er damals mit seinem Vater und seinem besten Freund Wes verbracht hatte, haben ihn letztendlich zu dem Mann werden lassen, der er war …

Doch dadurch das er lange Zeit im Busch gelebt hatte, wurde er allmählich übermütig, aber wenn man Krokodile fangen will, so ist Übermut überhaupt nicht angebracht. Sein Vater sagte damals schon : “Wehe du wirst übermütig, dann werde ich dir den Marsch blasen !”. So kam es dazu, als er ein Krokodil in eine Transportbox stecken wollte, er unterlassen hatte, dem Tier vorher die Schnauze zuzubinden, damit man nicht gebissen wird. Er holte das Tier aus der Falle und steckte den Kopf in die Kiste um sie für den Transport fertig zu machen. Als er wieder rauskroch passierte es : Die Zähne des Krokodils haben sich bis auf die Knochen seines Fußes gebohrt ! Sein Glück war, dass es nur bei einer Fleischwunde blieb und das Krokodil noch da war und nicht im Fluss verschwand …

Steve und sein Vater durchlebten wie in jeder Vater-Sohn Beziehung gute und schlechte Zeiten, was völlig normal ist, doch wenn es um den Fang von Krokodilen ging, so wollte Steves Vater Bob immer nur Steve an seiner Seite haben. Selbst bei den größten Krokodilen die sie fingen, wusste jeder was zu tun war, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren …

Anfang der 90er Jahre übertrugen Steves Eltern ihm die Leitung des Tierparks, welcher inzwischen in “Australia Zoo” umbenannt wurde. Mit dem Aufbau des Tierparks hatten Lyn und Bob Irwin unter Beweis gestellt, wie groß Ihre Leidenschaft für wilde Tiere ist …

Zu Steves Tätigkeiten im “Australia Zoo” zählten auch die Krokodilshows in den Gehegen, so demonstrierte er tagein tagaus, wie sich die Panzerechsen in gewissen Situationen verhalten würden. Und das tat er in solcher Leidenschaft, dass dieser Enthusiasmus auf die Zuschauer übersprang. Und bei einem dieser Shows lief Ihr eine ganz besondere Zuschauerin über den Weg : Terri, Steves spätere Frau …

Terri dachte bei jener Vorführung, das Steve der tollste Mann war, der ihr je begegnet war. Auch für Steve war es Liebe auf den ersten Blick, doch als ihm klar wurde, dass er sich noch immer in mitten einer Vorführung befand, wollte er diese so schnell wie möglich hinter sich bringen …

Dennoch wurde beiden früh klar, dass sie verwandte Seelen sind und so kam es letztendlich auch dazu, dass die beiden geheiratet haben. Steve beschrieb diesen Moment vor seiner Hochzeit “als den Moment vor dem er am meisten Schiss hatte” ! Doch nach der Hochzeit kam ein Anruf von Steves Produzenten und besten Freund John Stainton mit der Nachricht : “Ein Krokodil macht uns Probleme ! Komm sofort zurück. Wir müssen dieses Krokodil fangen und ich will es filmen !”. So kam es dazu, dass die Flitterwochen von Steve und Terri, statt in einem schönen Hotel im australischen Outback verbracht wurden …

1992 begannen zusätzlich auch die Dreharbeiten zur Serie “Crocodile Hunter”, dies war für Steve völliges Neuland, denn fortan begleitete ihn die Kamera überall hin. Sei es beim Fang eines Krokodils oder beim Finden einer Schlange …

Die “Crocodile Hunter” Serie wurde so erfolgreich, das Steve und Terri sich dazu entschlossen noch eine 2. und 3. Staffel zu drehen. In der selben Zeit entschlossen sich die Beiden auch eine Familie zu gründen, dessen Resultat als erstes Töchterchen Bindi Sue wurde. Für Steve typisch brachte er gleich ein ganzes Kamerateam mit, um dieses große Ereignis der Geburt von Bindi zu feiern …

Für Steve und Terri war das einer der bewegensten Momente in Ihrem Leben, was Steve auch immer wieder gezeigt hat !

In Folge der nächsten Jahre zeigte Steve immer wieder wie wichtig es ist, bedrohte Tiere zu schützen und sich auch dafür mit aller Leidenschaft einzusetzen. Er macht dabei nicht halt vor Tieren die gequält werden, sondern er versucht uns nahe zu bringen, dass diese Tiere leiden und das man die Menschen die so etwas tun nicht auch noch bezahlen sollte …

Im Laufe der Dreharbeiten wurde Steve dabei immer wieder gekratzt, gebissen, geschlagen und sogar angepinkelt. Doch er gesteht selber ein, das nicht die Tiere Fehler gemacht haben, sondern er …

Sein Apell an uns ist klar : Wer Tiere sieht, der möchte diese Tiere auch schützen ! Wer ins SeaWorld Aquarium geht um Delfine zu sehen, der möchte auch Delfine schützen ! Dies versucht auch der “Australia Zoo” deren Besuchern nahe zu bringen, in dem man die Tiere streicheln kann, egal ob dies Babykrokodile, Warane oder Schlangen sind …

Aber ich möchte noch etwas ansprechen : Den Baby-Bob-“Skandal” ! Doch zuerst um was ging es da genau und warum wurde es angeblich zum Skandal ?

Steve und Terris 2. Kind Bob wurde 1 Monat nach seiner Geburt der Öffentlichkeit im neuen “Crocoseum” präsentiert und das haben die Irwins in einer für sie vertrauten Umgebung durchgeführt. Mit Krokodilen, Kaimanen und anderen wilden Tieren. Die Irwins boten damit eine Show der Superlative, doch dann nahm Steve den kleinen Bob in seinen Arm und fütterte damit das Krokodil Murray …

Nun möchte ich dazu ein paar Worte verlieren und dazu sagen, dass was diverse Experten sagten, dass es “unverantwortlich und zu gefährlich sei” völliger Schwachsinn ist ! Es bestand keinerlei Gefahr für Bob, denn es standen insgesamt 11 Leute bereit, falls etwas passieren sollte. 6 Mitarbeiter standen außerhalb des Geheges, welche das Krokodil beobachteten und 5 weitere standen im Gehege. Zudem hatte Steve Murray bereits mit 3 Fleischstücken gefüttert, so das dieser bereits gesättigt war und zudem ist ein Krokodil an Land viel zu langsam …

Es ging nicht die geringste Gefahr für Baby Bob aus ! Dies sollte jedem klar sein, denn Steve liebte seine Kinder über alles und würde sie niemals in unnötige Gefahr bringen. Zudem wurde mit Murray ein Krokodil ausgewählt, welches nicht übermäßig aggressiv war …

Aber ich möchte noch ein Beispiel geben, was tagtäglich passiert : Junge Eltern kommen mit ihrem Baby vom Krankenhaus nach Hause und stellen dies zuerst dem Hund vor. Dies ist nicht weniger gefährlich. Im Gegenteil, denn meist haben die Hundehalter keine Ahnung wie Ihr Hund auf ein neues Mitglied der Familie reagiert. So kann der Hund auf das Baby los gehen oder es beißen ! Ich finde das sollte jeder bedenken, bevor er sich ein Urteil bildet …

Nun möchte ich für viele zum traurigsten Moment kommen den es für viele Fans von Steve gab : Dem 4. September 2006 …

An diesem Tag verlor Steve Irwin bei Unterwasseraufnahmen zu seinem Film “Ocean’s Deadlliest” sein Leben, als er über einem Stachelrochen schwamm …

Ich bitte euch zu verstehen, dass wir nicht näher auf diesen Moment eingehen werden, denn uns macht dieser Moment noch immer sehr traurig !

Drum möchten wir euch lieber noch einen kleinen Rat geben, damit Ihr versteht was Steve für ein wundervoller Mensch war und das was er geleistet hat, fortgeführt werden sollte. Dies sollten nicht nur einzelne Menschen sein, sondern viele mehr, denn nur gemeinsam kann man noch mehr erreichen …

In liebevoller Erinnerung an dich Steve,
Deine Avalon Studios !

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