macOS Sierra

Technikwelt

macOS Sierra

Hallo liebe Freunde,

nachdem Apple vor gut 24 Stunden die erste Developer Preview zum neuen macOS „Sierra“ vorgestellt hat, möchten wir dir heute zeigen, wie du Apples neustes Betriebssystem auch auf einem PC installieren kannst. Alles was du dafür benötigst, sind die folgenden Programme, sowie ein wenig Glück, was deine Hardware betrifft. Schließlich kann nicht jeder Computer in einen sogenannten „Hackintosh“ verwandelt werden.

Zunächst einmal benötigst du macOS Sierra. Dieses können Entwickler, aber auch Teilnehmer des Beta-Programms von Apple beziehen.

macOS ist nicht gleich Windows und daher benötigst du einen Bootloader, der deinem PC ermöglicht andere Betriebssysteme zu booten, denn der Windows Boot Manager startet nur Windows. Seit OS X Yosemite hat sich Clover in der Hackintosh-Gemeinde etabliert, da dieser ein durchaus mächtiger Bootloader ist und auch die DSDT ( dazu später mehr ) patchen kann.

Für einige Computer kann es erforderlich sein, dass du noch einige Treiber – so genannte Kernel Extensions bzw. KEXTe – benötigst. Um herauszufinden, welche Hardware bei dir Out-Of-Box ( OOB ) läuft und welche nicht, gibt es das „System Info„-Tool für Mac und Windows.

Dieses zeigt dir in 3 einfachen Grafiken an, …

  • ob ein Gerät als funktionstüchtig gemeldet wurde, …
  • ob ein Gerät nicht gemeldet wurde, dieses aber dennoch funktioniert …
  • oder ob ein Gerät als nicht funktionstüchtig gemeldet wurde.

Je nachdem, was dir „System Info“ als Resultat für das jeweilige Gerät meldet, benötigst du eine Kernel Extension oder nicht. Diese kannst du am Besten bei InsanelyMacHackintoshOSX oder root86 finden. Dinge wie Netzwerk und Audio spielen für die Installation keine hauptsächliche Rolle und können nachträglich installiert werden.

Zusätzlich kannst du noch einen Blick in das OSx86-Wiki werfen, dort findest du eventuell noch weitere KEXTe, die du benötigst. Im OSx86-Wiki selber hilft ein wenig suchen, da nicht jede Komponente bzw. jeder Computer für die jeweilige macOS-Version eingetragen wurde.

Hinweis : Bitte beachte, dass du für die folgenden Schritte einen Mac benötigst ( Freunde, Verwandte oder ein bestehender Hackintosh können hier hilfreich sein ).

Kommen wir jedoch zur Erstellung des Installationsmediums. Dafür benötigst du einen 8 GiByte großen USB-Stick oder du partitionierst deine Festplatte gleich in 2 Partitionen : Eine für die Installation und Clover und die andere für macOS. Wenn du dich für eine Option entschieden hast, kommen wir zu …

Schritt 1 – Vorbereitung

Öffne das Terminal und gib Folgendes ein : „sudo„, gefolgt von einem Leerzeichen. Anschließend navigierst du im Finder zu deiner heruntergeladenen „Install 10.12.app“ ( im Laufe der verschiedenen Beta-Versionen kann sich diese vom Dateinamen ändern ), klickst mit der rechten Maustaste drauf und wählst den Eintrag „Paketinhalt anzeigen“. Wechsele in den Unterordner „Contents“ und „Resources“ und ziehe die „createinstallmedia“ ins Terminal-Fenster. Füge jetzt ein weiteres Leerzeichen, gefolgt von „–volume“ ( auch hier ein nachfolgendes Leerzeichen nicht vergessen ) ein und ziehe deinen USB-Stick bzw. deine Partition für die Installation vom Schreibtisch ins Terminal-Fenster. Anschließend fügst du ein Leerzeichen, gefolgt von „–applicationpath“ und einem weiteren Leerzeichen ein. Ziehe jetzt die „Install 10.12.app“ ins Terminal-Fenster und füge noch ein Leerzeichen, gefolgt von einem „–nointeraction“ ein.

Das Ganze könnte dann etwa so aussehen :

sudo /Applications/Install\ 10.12.app/Contents/Resources/createinstallmedia --volume /Volumes/Installation --applicationpath /Applications/Install\ 10.12.app --nointeraction

Wenn du auf Enter drückst, werden alle Daten auf deinem USB-Stick bzw. der ausgewählten Partition entfernt und die Installation wird kopiert. Dieser Schritt kann je nach Medium einige Minuten dauern.

Schritt 2 – Clover

Als Nächstes nehmen wir uns Clover  ( eine aktuelle Version ist immer von Vorteil, seit der 3561 ist auch eine Unterstützung für Sierra enthalten ) an. Hier gibt es 2 grundverschiedene Installationsmethoden : UEFI und Legacy. Wenn du ein UEFI-Mainboard und die UEFI-Funktionen verwendest, so wähle diese Methode aus, wenn nicht, dann bleibt dir nur Legacy übrig ( wenn du ein Windows parallel installiert hast, schau bitte im UEFI nach, wie dieses gestartet wird; UEFI oder Legacy ).

Starte das Clover-Setup und klicke 2x auf „Fortfahren“, du solltest jetzt unten den Punkt „Ort für die Installation ändern“ sehen. Wähle hier deinen USB-Stick oder die Partition aus, auf der sich die Installation befindet. Dieser sollte in etwa „Install 10.12“ heißen. Klicke anschließend auf „Fortfahren“ und wähle „Anpassen“.

Klicke jetzt die folgenden Dinge für die Legacy-Methode an :

  • Bootloader / Installiere boot0af in der MBR
  • CloverEFI / Clover-EFI 64Bit SATA
  • Drivers64UEFI / EmuVariableUefi-64
  • Drivers64UEFI / OsxAptioFixDrv-64 oder OsxAptioFix2Drv-64
  • Drivers64UEFI / PartitionDxe-64

Wenn du die UEFI-Methode verwendest, wähle die folgenden Punkte aus :

  • Install for UEFI booting only
  • Installiere Clover in der ESP
  • Bootloader / Kein Update für MBR und PBR
  • Drivers64UEFI / EmuVariableUefi-64
  • Drivers64UEFI / OsxAptioFixDrv-64 oder OsxAptioFix2Drv-64
  • Drivers64UEFI / PartitionDxe-64

Klicke anschließend auf „Installieren“ und Clover wird auf der gewünschten Partition installiert.

Hinweis : Wenn du Clover auf einem USB-Stick installierst, musst du stets von diesem Starten, bis du Clover auf deiner Festplatte installiert hast.

Schritt 3 – Clover anpassen

Wenn Clover fertig installiert wurde, so lade dir den Clover Configurator herunter, um die „config.plist“ anzupassen. Standardmäßig sollte der Clover Configurator bereits eine „config.plist“ finden, wenn du jedoch im Clover-Setup die Option „Installiere Clover in der ESP“ angehakt  hast, dann musst du zuerst die EFI-Partition mounten, was du unter „Mount EFI“ tun kannst. Wechsle anschließend auf die Startseite des Clover Configurator und wähle die entsprechende „config.plist“ aus.

Da dieser Teil recht umfangreich ist und es Dutzende an Einstellungen gibt, möchten wir dir hier das Clover Wiki verlinken. Zusätzlich lohnt sich auch ein Blick in diesen Thread von HackintoshOSX.

Generell gibt es ein paar Dinge, die zu aktivieren sind :

  • Boot / Verbose (-v)

Zeigt dir während dem Start von macOS die Textausgabe, in der Fehler zu erkennen ( und zu fotografieren ) sind.

  • Boot / nv_disable=1

Wenn du eine NVIDIA-Grafikkarte aus der GTX-900-Serie besitzt, solltest du diese Option aktivieren.

  • Graphics / Inject Intel, ATI, NVIDIA

Diese Option kann hilfreich sein, eine GPU zu aktivieren, für die macOS zwar Treiber bereitstellt, jedoch nicht automatisch erkennt.

  • Kernel and Kext Patches / Apple RTC

Verhindert, dass dein BIOS bzw. UEFI beim Neustart zurückgesetzt wird. Dies kann auch optional mit einer DSDT gepatcht werden.

  • Kernel and Kext Patches / Asus AICPUPM

Wenn du ein Mainboard von ASUS oder ASRock verwendest, so aktiviere diese Option.

  • Kernel and Kext Patches / KernelPm

Intel-CPUs mit der Haswell-Mikroarchitektur verwenden nicht mehr das Power Management der „AppleIntelCPUPowerManagement“, sondern ein Jenes, welches direkt im macOS-Mach-Kernel steht. Wenn du einen Prozessor der 4000er-Serie ( oder neuer ) von Intel verwendest, so aktiviere diese Option.

  • Kernel and Kext Patches / KernelHaswellE

Wenn du eine Intel-CPU mit der Haswell-E-Mikroarchitektur verwendest ( Intel-CPUs der i7 5000-Serie ), so aktiviere diese Option.

  • RtVariables / CsrActiveConfig

Um die – mit der Developer Preview 4 integrierte – „System Integrity Protection“ zu steuern, kannst du in  dieses Feld verschiedene Flags eintragen. Nachfolgend haben wir die wichtigsten Flags für dich aufgelistet :

  • 0x01 : Ermöglicht unsignierte Extensions zu installieren.
  • 0x03 : Wie „0x01“, nur zusätzlich Zugriff auf das Dateisystem ( für AppleHDA ).
  • 0x07 : Wie „0x01“ & „0x03“, nur zusätzlich mit Process-Injection ( für TotalFinder ).
  • 0x65 : Wie „0x01“, nur zusätzlich Zugriff auf den NVRAM.
  • 0x67 : Wie „0x65“, nur zusätzlich Zugriff auf das Dateisystem.
  • SMBIOS

Es hat sich bewährt, wenn für die Installation das Modell „iMac14,2“ verwendet wird, da dieser die wenigsten Probleme macht. Klicke auf der rechten Seite den Zauberstab an und wähle im Sheet in der Liste „iMac (14,2) – i5-4670/i74771 (Haswell)“ aus.

Hinweis : Wenn du eine NVIDIA-Grafikkarte der GTX-900-Serie verwendest, bitte verwende den „iMac14,2“ damit war es uns möglich, die Web-Driver ( dazu später mehr ) nach der Installation zu aktivieren.

Speichere die Konfiguration, in dem du im Menü auf „File“ und „Save“ klickst.

Schritt 4 – FakeSMC & Co.

Bevor du einen Neustart durchführen kannst, musst du noch ein paar Kernel Extensions auf deinen USB-Stick bzw. deine Partition kopieren. Als allerwichtigste KEXT ist hier die FakeSMC ( wählt hier bitte die Binaries aus und mountet das Image nach dem Download ) anzusehen, diese gaukelt macOS einen echten Mac vor und ist unerlässlich. Kopiere die „FakeSMC.kext“ in den Ordner „EFI/CLOVER/kexts/10.12“ auf deinem Installationsmedium. Wenn du sonst noch irgendwelche KEXTe für deinen Computer benötigst, so kopiere diese ebenfalls in den Ordner.

Bedenke jedoch : Weniger ist mehr.

Schritt 5 – BIOS- & UEFI-Einstellungen

Kommen wir zum Neustart ( ja du kannst neustarten 😉 ) und damit der Einrichtung deines BIOS bzw. UEFI. Gehe dazu ins BIOS bzw. UEFI ( meist über F2 oder ENTF ) und lade die Standardeinstellungen ( hier kann es extrem hilfreich sein, wenn dein BIOS Profile  unterstützt, so kannst du das Profil speichern ).

Hinweis : Die nachfolgenden Funktionen sind von der Bezeichnung sehr unterschiedlich zwischen den einzelnen Mainboard-Herstellern, daher beziehen wir uns hier auf unser Gigabyte Z97X-UD3H-BK ( Eintrag in der Hardware-Datenbank von root86, mit allen Einstellungen und Download des Clover-Pakets ).

Anschließend solltest du die folgenden Funktionen ändern :

  • Boot-Optionsfilter auf „UEFI“ bzw. „Legacy“ festlegen ( Clover-Option beachten )
  • eHCI & xHCI Hand-Off aktivieren
  • Interne Grafik des Prozessors deaktivieren ( wenn eine Grafikkarte verbaut ist )
  • SATA-Modus auf „AHCI“ festlegen
  • Schnelles Booten & Secure Boot deaktivieren
  • Serielle & Parallele Ports deaktivieren
  • Übertaktung deaktivieren ( kann später wieder aktiviert werden )
  • VT-d deaktivieren
  • Windows 8 Funktionen auf „Anderes OS“ festlegen
  • xHCI-Modus auf „Auto“ festlegen

Zusätzlich kannst du noch einen Blick in das OSx86-Wiki werfen, dort findest du eventuell noch weitere Parameter, die du anpassen musst.

Speichere die Einstellungen und starte anschließend von deinem Installationsmedium.

Schritt 6 – Installation

Wenn du alles richtig gemacht hast, solltest du jetzt von Clover mit einer Auswahl an Partitionen begrüßt werden. Wähle hier dein Installationsmedium mit den Pfeiltasten aus. Gestartet wird die Installation mit einem Klick auf die Eingabetaste.

In den nächsten Minuten wird einiges an Text auf deinem Bildschirm erscheinen, dies ist durch den Verbose-Befehl bedingt, der dir eventuelle Fehler anzeigt ( keine Sorge, diese sieht man ). Wenn alles gut geht und du keinen Kernel Panic ( das Pendant zum Bluescreen unter Windows ) erhältst, dann solltest du nach einigen Minuten den macOS-Installationsassistenten sehen.

Sollte dies nicht der Fall sein, so mach ein Foto von dem Fehler und lass dir von einem der freundlichen Mitglieder auf root86 oder InsanelyMac ( Multilingual, aber der deutsche Bereich ist nicht mehr stark frequentiert ) helfen. Alternativ kannst du auch einen Kommentar auf diesen Beitrag schreiben, aber die Mitglieder in einem Forum können dir mit unterschiedlichsten Gedanken und Erfahrungen eher helfen.

Wenn du den macOS-Installationsassistenten siehst, so wähle hier „macOS Installation“ aus. Wähle anschließend die Partition auf der du macOS installieren möchtest und der Rest geht wie von selbst.

Während der Installation wirst du aufgefordert deinen Computer neu zu starten. Wähle hier nach dem Neustart erneut das Installationsmedium aus und die Installation wird fortgeführt. Nach einiger Zeit wirst du dann recht bald von macOS begrüßt und kannst einen Benutzer anlegen, die Zeit einstellen und vieles mehr.

Wenn du alle Schritte der Einrichtung erledigt hast, sollte dich der Schreibtisch begrüßen.

Schritt 7 – Erste Tests & Bugfixes

Nachdem du auf dem Schreibtisch gelandet bist, solltest du zunächst die wichtigsten Dinge überprüfen. Wie sieht es mit dem Netzwerk aus ? Funktionieren alle angesteckten Geräte ?

Und ganz wichtig : Funktioniert die Grafikbeschleunigung ?

Ob die Grafikbeschleunigung ( auch Quartz Extreme und Core Image genannt; QE/CI abgekürzt ) funktioniert, kannst du seit OS X Yosemite relativ schnell erkennen : Ist der Hintergrund des Dock transparent oder eher leicht gräulich ?

Wenn er transparent ist, dann hast du es geschafft. Sollte dem nicht der Fall sein, so kann bei einer NVIDIA-Grafikkarte der erste Schritt sein, die Web-Treiber ( einen aktuellen Beta-Treiber für macOS Sierra findest du hier ) zu installieren. Hier musst du ein wenig tricksen, denn NVIDIA bietet die Web-Treiber nur für einige wenige Grafikkarten an. Wähle dazu auf der NVIDIA-Seite den Produkttyp „Quadro“ und die Produktfamilie „Quadro K5000 for Mac“, sowie dein Betriebssystem aus.

Wenn du hingegen nicht lange suchen möchtest, dann können wir dir die Übersicht auf InsanelyMac ans Herz legen …

Hinweis : Aktuell unterstützt NVIDIA nur eine Hand voll Mac-Modelle, die du somit in deiner SMBIOS unter „SMProductName“ festlegen musst. Wähle dazu ein Modell aus der Liste, dass deiner Hardware-Konfiguration so nah wie möglich kommt ( hier kann der MacTracker aus dem AppStore unheimlich hilfreich sein ) :

  • MacPro3,1, MacPro4,1 oder MacPro5,1
  • iMac13,1, iMac13,2, iMac14,2 oder iMac14,3
  • MacBookPro9,1, MacBookPro10,1 oder MacBookPro11,3

Schritt 8 – Audio

Eine Welt ohne Ton ist eine langweilige Welt. Seit einer Weile hat sich der AppleALC in der Hackintosh-Gemeinde etabliert, für den du keine gepatchte AppleHDA benötigst.

Damit du auch einen Ton vernehmen kannst, benötigst du noch eine Layout-ID, welche du mit Clover injizieren kannst. Starte dazu einfach den Clover Configurator und lege deine Layout-ID ( 1-12 ) unter „Devices“ im Bereich „Audio“ unter „Inject“ fest.

Wiederhole diesen Schritt solange, bis du einen Ton im macOS vernimmst und in den „Systemeinstellungen“ unter „Ton“ die korrekten Anschlüsse erscheinen.

Schritt 9 – Erweiterungen

Unter Umständen kann es vorkommen, dass du die ein oder andere Kernel Extension nach „/System/Library/Extensions“ installieren musst, halte dich dafür an die folgenden Schritte, um die Rechte an den Systemdateien zu reparieren und einen neuen Kernel Cache zu erstellen.

Hinweis : Bevor du Änderungen an den Systemdateien vornehmen kannst, musst du ein wenig in die Trickkiste greifen, da Apple seit OS X El Capitan ein neues System integriert hat, welches sich „System Integrity Protection“ nennt und über die CSR-Flags in Clover gesteuert werden kann. cvad hat hier ein kleines Tool, namens „SIP Utility“ programmiert, welches dich bei der Wahl der richtigen Flags unterstützt.

Bevor du jetzt neu starten kannst, musst du noch die Rechte an den Systemdateien reparieren ( dies ist nach jeder Änderung an den Systemdateien nötig ). Für diesen Schritt benötigst du das Programm „InsanelyRepairPermission“ von InsanelyMac. Öffne dazu das Terminal, welches du im Launchpad ( 2. Symbol von links im Dock ) im Ordner „Andere“ findest und gib dort folgendes ein : „sudo„, gefolgt von einem Leerzeichen. Anschließend navigierst du im Finder zu deinem heruntergeladenen „InsanelyRepairPermission“  und ziehst dieses ins Terminal-Fenster. Füge ein weiteres Leerzeichen, gefolgt von „-rt /“ ein.

Das Ganze könnte dann etwa so aussehen :

sudo ˜/Downloads/InsanelyRepairPermission -rt /

Dieser Schritt wird ein paar Minuten dauern. Warte bis die Rechte repariert wurden und starte anschließend macOS neu.

Wenn alles funktioniert, solltest du ohne Probleme den Desktop erreichen. Wenn dem nicht so ist, bitte führe diesen Schritt noch einmal aus ( auch bei uns hat es eine Weile gedauert, bis der neue Kernel Cache akzeptiert wurde ).

Schritt 10 – Feinheiten

Jetzt kannst du zu den Feinheiten übergehen. Erstelle mittels MaciASL eine DSDT und mit dem IO Registry Explorer ein IOREG, welches du zum Bearbeiten der DSDT benötigst. Der Einsatz einer DSDT kann Vorteile haben, allerdings sollte diese sauber gepatcht sein, hier kann dir – bei Fehlern – die Suchmaschine deiner Wahl und die Patches von Pjalm weiterhelfen.

Wenn du dich im AppStore anmelden willst, um zum Beispiel die neusten Updates herunterladen zu können, so vergewissere euch, dass dein Netzwerk-Anschluss über die Kennung „en0“ verfügt. Klicke dazu auf in der Menüleiste auf  und wähle „Über diesen Mac“ und klicke im erscheinenden Fenster auf „Systembericht“. Wechsle dazu auf der linken Seite zu „Ethernet-Karten“ und schau was unter „BSD-Name“ zu sehen ist.

Öffne den AppStore und melde dich mit deiner Apple-ID an ( sofern du bereits eine besitzt, ansonsten kannst du jederzeit eine erstellen ).

Schritt 11 – Apps ohne Einschränkungen

Seit macOS Sierra kannst du nur noch Apps von vertrauenswürdigen Entwicklern oder aus dem App Store installieren. Damit du auch Apps von anderen Entwicklern installieren kannst, bedarf es eines kleinen Befehls im Terminal.

Öffne dazu das Terminal und gib Folgendes ein :

sudo spctl --master-disable

Anschließend drückst du Enter und du kannst alle Apps ohne Einschränkungen verwenden.

Schritt 12 – FaceTime & iMessage

FaceTime ist relativ einfach zu verwenden. Du musst dich hierfür nur mit deiner Apple-ID anmelden und das war es auch schon.

iMessage hingegen ist etwas komplizierter. Hierfür benötigst du eine gültige Seriennummer, sowie die einzigartigen MLB- & ROM-Werte eines echten Macs. Entweder hast du bereits einen eigenen Mac in deiner Nähe oder du fragst Freunde und Bekannte, ob diese iMessage verwenden und wenn nicht, ob du dir die Werte notieren kannst. Es ist auch möglich, dass mehrere Nutzer die selben MLB- & ROM-Werte nutzen können, doch die Vergangenheit hat gezeigt, dass Apple dem hier schnell einen Riegel vorschieben kann.

Alternative : Hin und wieder kann es vorkommen, dass auch eine generierte Seriennummer, sowie MLB- & ROM-Werte funktionieren. Die Vergangenheit hat hier gezeigt, dass es ab und an zu Problemen kommen kann. Im Moment ist es jedoch möglich, auch mit generierten Seriennummern ein funktionsfähiges iMessage zu erhalten.

Wenn du doch das Glück hattest, ein paar MLB- & ROM-Werte, sowie eine gültige Seriennummer  zu erhalten, kannst du diese 3 Werte in Clover eintragen. Öffne dazu den Clover Configurator und wähle deine „config.plist“ aus. Wechsele auf der linken Seite zu „Rt Variables“ und trage dort deinen MLB- & ROM-Wert ein. Klicke anschließend auf „SMBIOS“ und trage unter „Serial Number“ deine Seriennummer ein.

Wenn du deinen „Mac“ neustartest, sollte es dir möglich sein, dich mit deiner Apple ID bei iMessage anzumelden.

Solltest du ein Sheet mit „Bitte kontaktieren Sie den Support“ und einer Support-Nummer erhalten, so kann es sein, dass du deine Apple-ID erst freischalten lassen musst ( eventuell wurde diese in der Vergangenheit von Apple bereits gesperrt ). Sollte es sich dabei um eine neue Apple-ID handeln, so frage bitte auf root86 oder InsanelyMac um Hilfe.

Schritt 13 – Weiterführende Schritte

Wie geht es jetzt weiter ? Um ehrlich zu sein, ist in den nächsten Tagen vor allem Beobachten und Lernen der wichtigste Punkt. Eine kleine Checkliste können wir dir aber noch mit auf den Weg geben :

  • Clover auf die Festplatte installieren ( nur wenn du einen USB-Stick verwendet hast )
  • SMBIOS anpassen ( die Daten sollten so nah wie möglich an deiner Hardware sein )

… und mehr fällt uns gerade nicht ein 😉 – drum wollen wir den Beitrag auch lieber beenden.

Wir danken dir für das Lesen dieses How-Tos und hoffen, dass dir macOS Sierra gefällt. Wenn du statt macOS Sierra lieber den Vorgänger OS X El Capitan installieren möchtest, empfehlen wir dir ein weiteres How-To von uns.

Ein letzter Hinweis : Wir unterstützen keineswegs TonyMacx86, deshalb werden wir auch keine Erwähnung von MultiBeast oder UniBeast in den Kommentaren zulassen !

Wir wünschen euch bis zum nächsten Mal alles Gute,
Eure Avalon Studios

The Beauty of Skyrim

Technikwelt

The Beauty of Skyrim
( 2. Teil der Skyrim-Serie )

Hallo liebe Freunde,

es gibt Spiele, die fesseln uns. Manche ein paar Wochen, andere Monate und dann gibt es diese Spiele, die uns sogar Jahre begleiten. Letztere sind enorm selten und daher möchten wir euch heute eins davon erneut näher bringen : The Elder Scrolls V : Skyrim …

In unserem zweiten Teil der Skyrim-Reiehe wollen wir vor allem auf die Schönheit von Himmelsrand eingehen – eben „The Beauty of Skyrim“, dabei werden wir euch in die entlegensten Winkel der nördlichsten Provinz von Tamriel entführen. Dabei werden wir einen typischen Tagesverlauf abbilden : Erst ein Sonnenaufgang, über den Mittag – wo es auch hoch hinaus geht – und zum Schluss ein Sonnenuntergang.

Beginnen wollen wir in der Nähe von Harmugsthal, einer Festung in der es eine Quest zu erfüllen gilt. Gleichzeitig fangen wir auch die ersten Strahlen der Sonne, zu Beginn eines neues Tages ein …

Wie ihr erkennen könnt, liegt unser Fokus nach wie vor auf der Landschaft. Skyrim kann einem hier so viel schöne Regionen bieten, wenn man sie findet und die Texturen dafür ein wenig verbessert.

Im zweiten Bild reisen wir in die Nähe des Lagers Gebrochene Beine. Hier gilt es ein wenig vorsichtig zu sein, um die dort lebenden Riesen nicht zu sehr auf sich aufmerksam zu machen. Ein Stück südlich des Lagers findet sich jedoch eine heiße Quelle, die von zwei Nord zur Entspannung genutzt wird …

Wer übrigens Interesse an einer Kombination aus Charakteren und Landschaft hegt, der sollte sich mal das Projekt „Fragrance“ von Ceares Mods ansehen. Inzwischen hat er hier sogar schon einen ersten Testlauf gestartet, an dem wir auch teilgenommen haben –  nur leider ist unser Skyrim zu sehr auf die Landschaft getrimmt. Dennoch kommen wir nicht drumherum, euch ein oder zwei Bilder des Mods zu zeigen, der unter anderem auch eine realistische Farbherstellung der Kleidung in Skyrim implementiert. Inzwischen gibt es auch schon einen zweiten Testlauf von ihm, zu einer weiteren Kollektion, diese werden wir euch dann im 3. Teil unserer Serie näher bringen.

Begeben wir uns allmählich in Richtung Hoch-Hrothgar. Doch wir wollen nicht die Graubärte besuchen, sondern uns lediglich einen Überblick auf einen Teil Himmelsrands verschaffen …

Hier wollen wir vor allem das Wettersystem mal richtig an seine Grenzen bringen, dass uns vor allem pseudo-volumetrische Wolken bescheren kann. Möglich machen dies die Mods „Real Clouds“ und „Vivid Clouds and Fogs“.

Auf unserer langen Reise nähern wir uns langsam dem Ende eines Tages. Zeit, um etwas am Ilinaltasee zu entspannen und den Sonnenuntergang zu genießen …

Hier wollen wir vor allem den „True Vision ENB“ hervorheben, der die Grafik von Skyrim nochmal  gewaltig verbessert. Allerdings haben wir hier einige kleine Änderungen am Weichzeichner vorgenommen, so dass dieser etwas realistischer wirkt und nicht so viel Leistung benötigt. Dafür wird der Hintergrund etwas weniger, aber im Vordergrund – je nach Fokus – etwas mehr weichgezeichnet. Damit wollen wir vor allem den Effekt imitieren, den das menschliche Gehirn uns Tag für Tag erleben lässt : Wir konzentrieren uns auf eine Sache und blenden alles Unnötige um uns herum aus.

Soviel dann aber zum zweiten Teil unserer kleinen Skyrim-Reihe. In Teil 3 werden wir uns dann etwas näher mit den Projekten von Ceares Mods beschäftigen …

Wir wünschen euch bis zum nächsten Mal alles Gute,
Eure Avalon Studios